Das Grundsatz-Programm ist für die Lebenshilfe ganz wichtig. Darin steht, was das Besondere an der Lebenshilfe ist und welche Ziele sie hat. Das Grundsatz-Programm ist aber schon 20 Jahre alt. Deshalb wird es jetzt neu geschrieben.
Bis Anfang 2008 sollen mindestens 25 junge Eltern Mitglied werden. Das hatte sich die Lebenshilfe Gießen fest vorgenommen. Innerhalb von drei Monaten wurde das Ergebnis nicht nur erreicht, sondern noch übertroffen. 42 neue Familien sind Mitglieder geworden. Davon wollen viele aktiv bei der Lebenshilfe mitmachen.
s•pod ist das neue Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg, das die neue Technologie Internetradio in den sozialen Bereich trägt. Das Internet bietet Raum für soziale Themen, persönliche Anliegen und Informationen über soziale Einrichtungen. Die Kombination mit dem Medium Radio erlaubt es eigene Prioritäten attraktiv zu kommunizieren. Unter Achtung der Barrierefreiheit, bekommen auch Menschen mit Behinderung einen bequemen Zugang zu dieser neuen Technologie. Das Projekt wird gefördert durch die Aktion Mensch und läuft bis Sommer 2008.
Schon in den 90er Jahren trug Prof. Dr. Hans Langnickel mit seinen Ratgebern für die Arbeit von ehrenamtlichen Vorständen zur Qualitätsentwicklung in den Nonprofit-Organisationen bei. In 4 Beiträgen beschrieb er für den damaligen Verbandsdienst der Lebenshilfe die Aufgaben und Handlungsbedingungen ehrenamtlicher Vorstände - auch im Zusammenspiel mt einer hauptamtlichen Geschäftsleitung. Unvermindert können seine Beiträge auch heute noch in Zeiten von Corporate Governance im Non-Profit-Sektor Gültigkeit beanspruchen.
Traditionell werden viele Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen von Trägern in der Rechtsform des Vereins oder der Stiftung geführt. Zunehmend drängt sich jedoch die Überlegung auf, diese Einrichtungen in Tochterunternehmen in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) auszugliedern und in diesen zu führen. Die Gründe, die zu der Entscheidung führen, sind vielfältig und mögen an anderer Stelle erörtert werden. Von entscheidender Bedeutung für die Beteiligten ist jedoch, wie die Führung der übertragenen Einrichtungen nach der Ausgliederung gestaltet und der Einfluss des Altträgers (und Gesellschafters) der Tochtergesellschaft bei dieser gesichert werden kann.
Herbert Burger wurde am 2. Februar 70 Jahre alt. Er ist Vater eines schwer behinderten Sohnes und seit 30 Jahren Vorsitzender der Lebenshilfe Niedersachsen. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet Herbert Burger über seine Erfahrungen mit der Lebenshilfe. Außerdem verrät er uns seine Wünsche für die Zukunft.