Sie backen leidenschaftlich gern?
Schon einmal daran gedacht, die Küche einer Wohnstätte der Lebenshilfe
in eine Plätzchenbäckerei zu verwandeln?
Sie sind unheimlich kreativ?
Malen, basteln oder fotografieren?
Wie wäre es, dies gemeinsam mit Menschen mit Behinderung zu tun
und dabei vielleicht einen ganz neuen Blick auf Ihr Hobby zu bekommen?
Sie gehen gerne ins Kino oder Theater,
aber ungern allein?
Viele Menschen mit Behinderung würden sich freuen,
mit Ihnen einen Abend „in Kultur“ zu genießen.
Sie sind ein richtiger PC-Junkie –
aber das macht auf die Dauer einsam?
Was halten Sie von einem kleinen Computer-Workshop
für behinderte Menschen?
Keiner organisiert so gut wie Sie?
Das nächste Sommerfest der Lebenshilfe könnte davon profitieren!
Ohne diesen lästigen inneren Schweinehund
wären Sie schon längst ein Sport-As?
Vielleicht geht es den Leuten aus der Lebenshilfe-Wohngruppe genauso
und Sie gründen einen Lauf-Treff?
Sie sind viel in der Natur unterwegs
und kennen jeden Baum und Strauch?
Warum nicht Ihr Wissen mit behinderten Menschen teilen?
Sie sind so richtig stylish und dazu noch Schnäppchenjäger?
Dann wäre doch Einkaufsbegleitung für Menschen mit Behinderung
der richtige freiwillige Job für Sie.
Ob Sie viel oder wenig Zeit für Ihr Engagement aufbringen können,
ob Sie kontinuierlich oder sporadisch für uns aktiv sein möchten –
bei der Lebenshilfe stehen Ihnen eine ganze Reihe von Tätigkeitsbereichen offen und die verschiedensten Interessen und Fertigkeiten sind gefragt.
Und freuen würden sich viele über Ihre Unterstützung:
Familien mit behinderten Angehörigen, die Bewohner einer Wohnstätte, Werkstattmitarbeiter oder auch die Lebenshilfler in den Vereinsgeschäftsstellen.
Das Passende für Sie findet sich im persönlichen Gespräch – entscheidend ist die Freude, die Sie selbst und die Menschen mit Behinderung an Ihrer Mitarbeit haben.
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„Für Schwächere da zu sein, ihnen Freude und Aufmerksamkeit zu schenken – darin sehen wir den Sinn unserer ehrenamtlichen Tätigkeit.“ So drücken es die fünf Frauen aus Chemnitz aus, die – auch eine prima Idee! – einen „Tierbesuchsdienst“ organisieren: Zwei Mal im Monat besuchen sie mit ihren Hunden und Kleintieren die Bewohner des Wohnheims der dortigen Lebenshilfe. „Glücksmomente und ein Gefühl von Zufriedenheit sind der Lohn dafür.“
Viele Menschen mit geistiger Behinderung haben heute den Wunsch, selbst bürgerschaftlich aktiv zu werden – nicht „nur“ Nutznießer von freiwilligem Engagement zu sein, sondern sich auch selbst für eine gute Sache einzusetzen.
So organisieren Menschen mit Behinderung den „Netphener Tisch“ und verteilen Lebensmittel an Bedürftige, ein Plausch mit den Kunden beim Kaffee ist eingeschlossen. In Esslingen rückten Menschen mit Behinderung aus und machten das Außengelände einer Grundschule und einen städtischen Kinderspielplatz winterfest. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westerwald-Werkstätten haben eine Patenschaft für ein Stück Wanderweg übernommen.
Und seit die Lebenshilfe eine Kooperation mit den Naturlandschaften in Deutschland und ihrem Dachverband, EUROPARC Deutschland, eingegangen ist, haben viele Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich in Schutzgebieten für Tiere und Pflanzen zu engagieren.
Kurz und gut: Menschen mit Behinderung entwickeln erstaunliche Fähigkeiten in ihrer freiwilligen Aktivität für Andere oder für die Allgemeinheit. Und doch können sie selbstverständlich Unterstützung dabei gebrauchen.
Wenn Sie sich also für Menschen mit Behinderung engagieren möchten, aber auch mit ihnen für Dritte – Sie und Ihre Phantasie sind herzlich bei der Lebenshilfe eingeladen!
Auch die Esslinger behinderten Helfer waren bei ihrer Spielplatz-Aktion nicht allein:
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Sie wurden von fast zwanzig Mitarbeitern des IT-Unternehmens Cisco tatkräftig unterstützt, die ihren gemeinnützigen Unternehmenstag in der Lebenshilfe verbrachten – so wie noch Hunderte mehr Beschäftigte der deutschen Cisco-Niederlassungen in weiteren Lebenshilfen im ganzen Land. (Hier mehr dazu.)
So viele können es nicht immer sein.
Doch würde es nicht auch Ihnen Spaß machen, sich zusammen mit den lieben Kollegen für Menschen mit Behinderung zu engagieren? Oder zusammen mit Ihren Bekannten aus der Mannschaft? Oder mit Ihren Nachbarn?
Fragen Sie doch einmal nach in der Firma, im Verein oder in der Straße.
Im Team kann man viel Gutes bewegen!