FREIraum
 

Workshops

Es wurden sechs Workshops angeboten, in denen zumeist auch die engagierten Menschen mit Behinderung selbst ihre Projekte vorstellten.
Eine weitere Workshoprunde gab es mit Vertreterinnen von vier örtlichen Freiwilligenagenturen.

 
Martina Fackiner und Angelika Magiros mit Freiwilligen
Menschen mit geistiger Behinderung engagieren sich im Naturschutz: eine bundesweite Freundschaft zwischen lokalen Partnern

Eine Zusammenarbeit zwischen der Bundesvereinigung Lebenshilfe und EUROPARC Deutschland (s. Box rechts) erleichtert das Naturschutz-Engagement interessierter Menschen mit geistiger Behinderung, indem sie lokale Partnerschaften zwischen Lebenshilfen und Schutzgebieten anregt. Eine solche vor-Ort-Kooperation existiert auch zwischen dem Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg und dem Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Kerstin Emonds und Wolfgang Lassek im Workshop
Es berichteten aus dem Lebenshilfe-Werk: Wolfgang Lassek, Projektleiter Freiwilligenmanagement (Präsentation (pdf - 63.8 KB)), Martina Fackiner, Freiwilligenkoordinatorin (Präsentation (pdf - 999.2 KB)), und die ganze Gruppe der freiwillig Engagierten.
Kerstin Emonds, Projektkoordinatorin bei EUROPARC Deutschland, stellte den bundesweiten Zusammenhang dar (Präsentation (pdf - 657.7 KB)). 
Andreas Herbst beim Radio-Interview, Foto: Wolfgang Lassek
Geistig behindert? Das hindert uns doch nicht am Engagement! Die Gruppe gab, direkt auf der Tagung, auch ein
Radio-Interview, gesendet am 23.2.10 in hr4. Quelle: Hessischer Rundfunk
 
 
Erika Schmidt und Armin Herzberger im Workshop
Teilhabe mal ganz praktisch: Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung in der Region Siegen

Armin Herzberger von der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen und Erika Schmidt, Nutzerin des Ambulant Unterstützten Wohnens (Frau Schmidt hatte auch schon unsere Tagung eröffnet), koordinieren die verschiedenen Ehrenamtsprojekte des Lebenshilfe Centers Siegen, in denen Menschen mit und ohne geistiger Behinderung aktiv sind. Im Workshop stellten sie die Projekte gemeinsam vor: NETI, den Netphener Tisch für Menschen mit wenig Geld (Mittagstisch und Lebensmittelausgabe); NEPUMUK, die Netphener Purzelgruppe für Mutter, Vater und Kind (Kinderbetreuung) u.v.m. Dokumentationen und weitere Infos zu den Projekten finden Sie hier und hier.
Am 22.05.2010 wurde im ZDF in der Sendung "Menschen - das Magazin" über das Projekt "Netphener Tisch" berichtet. Wenn Sie sich den Beitrag aus der ZDFmediathek ansehen möchten, klicken Sie bitte hier.

 
 
Aloys Bushuven stellt das Projekt Funambulus vor
Besondere Offenheit: Engagementvermittlung für Menschen mit Behinderungen

Aloys Bushuven, Leiter des Freiwilligen Zentrums Mönchengladbach, berichtete über das Caritas-Projekt Funambulus®, das psychisch kranken Menschen Engagementmöglichkeiten aufzeigt und bei der Vermittlung hilft. Durch den ehrenamtlichen Einsatz ergeben sich oftmals ein neues Selbstbewusstsein und neue Perspektiven für die erkrankten Menschen.
Präsentation (pdf - 77.8 KB)
 
 
Workshop der Lebenshilfe NRW
Modell Tandem: Engagement auf Augenhöhe
Das Beispiel INAS-FID Fußball WM 2006 und mehr…


Wolfgang Vogler, ehemals Freiwilligenkoordinator in der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen, stellte den Einsatz von Freiwilligen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit geistiger Behinderung 2006 vor. Damals spielte die Tandem-Praxis (gemeinsames Engagement von Menschen mit und ohne Behinderung) eine große Rolle.
Die Tandem-Idee hat sich mittlerweile bewährt und wird auch auf viele andere Bereiche angewendet: Nicole Neumann, hauptamtliche Mitarbeiterin im Lebenshilfe Center Gelsenkirchen, hat in der Beratung von behinderten Menschen kompetente Begleitung, denn Monika Hupe, die selbst geistig behindert und auch im Lebenshilfe Rat NRW tätig ist, steht ihr ehrenamtlich zur Seite. Das Team trug seine Erfahrungen vor.
Präsentation (pdf - 1.6 MB)
 
 
Manfred Hofmann und Dietmar Smetana
Mitten in und für die Gemeinde: Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung in Treffpunktcafés

Das Café Flandern der Lebenshilfe Esslingen ist ein ehrenamtlich geführtes Treffpunktcafé mit zwei Besonderheiten. Erstens: auch Menschen mit geistiger Behinderung sind in der Küche und im Service aktiv. Zweitens: Dies geht so gut, weil sie dort - wieder das Stichwort Tandem - mit wechselnden Ehrenamtlichen-Gruppen verschiedener Esslinger Vereine und Kirchen zusammenarbeiten. So entsteht ein Netzwerk in der Gemeinde!
Neben vielen anderen geistig Behinderten engagiert sich auch Manfred Hofmann im Café. Gemeinsam mit Dietmar Smetana, Geschäftsführer der Lebenshilfe Esslingen, gestaltete er den Workshop.
 
 
 
Hannes Jähnert
Online-Volunteering: ein neues Engagementfeld ohne Barrieren

Engagement durch's Internet? Man kann sich vorstellen, dass das eine tolle Sache für Menschen mit körperlicher Behinderung ist - aber ist das auch was für Menschen mit geistiger Behinderung? Welche Möglichkeiten könnte es geben, welche Schwierigkeiten tauchen auf, und gibt es gar schon Beispiele? Im Workshop surfte Hannes Jähnert, Dozent an der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, informativ durch's Thema. Seine Auswertung und weitere nützliche Infos gibt es hier.
 
 

Workshoprunde Freiwilligenagenturen

 

Wo könnten sich Menschen mit geistiger Behinderung besonders gut, leicht, sinnvoll betätigen – wie fängt man’s an vor Ort? Wir hatten dazu Expertinnen aus den "Regelstrukturen" des Freiwilligenengagements eingeladen: Vertreterinnen von Freiwilligenagenturen aus verschiedenen Regionen brachten ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein - und bekamen selbst neue Perspektiven auf eine interessante Gruppe von potenziellen Engagierten!


Nicole Marcus von der Freiwilligenagentur Halle (Saale)
Nicole Marcus von der Freiwilligenagentur Halle (Saale)
Workshopergebnisse (pdf - 39.4 KB)

 
Doris Heineck, Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.
Doris Heineck, Leiterin der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf
Workshopergebnisse (pdf - 31.2 KB)
 
Katharina Höckh, Mitinitiatorin der Freiwilligenagentur Balingen
Katharina Höckh, Mitinitiatorin der Freiwilligenagentur Balingen
Workshopergebnisse (pdf - 8.9 KB)
 
Monika Nitsche, Leiterin der Freiwilligenagentur Tatendrang München
Monika Nitsche, Leiterin der Freiwilligenagentur Tatendrang München (Organisationsstruktur (pdf - 73.6 KB))

Workshopergebnisse (pdf - 48.4 KB)

 

 

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Berufsvorbereitendes Soziales Jahr bei der Lebenshilfe!
Eine Orientierung zwischen Schule, Ausbildung und Beruf

www.bsj-lebenshilfe.de

 
 
Menschen mit geistiger Behinderung aktiv im Naturschutz - eine Kooperation zwischen Lebenshilfe und EUROPARC Deutschland. Laden Sie hier (pdf - 836 KB) unseren Info-Flyer herunter.
Noch mehr Informationen über die Zusammenarbeit finden Sie auch hier: in der Dokumentation eines ersten gemeinsamen Aktionstags der vor-Ort-Partner.
 
 
Und noch zwei tolle Beispiele, die wir als "Projekte des Monats" dokumentiert haben: Bürgerschaftliches Engagement aus der Werkstatt für behinderte Menschen!

Mitarbeiter der Westerwald-Werkstätten gGmbH der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen/Westerwald pflegen ein Stück des Botanischen Wegs in der Verbandsgemeinde Wissen. Infos finden Siehier.

Gleich zehn Thüringer Lebenshilfe Werkstätten engagieren sich für die gefährdete Haselmaus. Lesen Sie hier weiter.
 
 

Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung in Cafés: Lesen Sie auch die Dokumentation unseres Workshoptags im September 2009 zum Thema, den wir gemeinsam mit dem Projekt BRIDGE des Lebenshilfe-Landesverbands Baden-Württemberg durchgeführt haben.

 
 

Über den Tellerrand. Klasse Projekte gibt es natürlich auch "anderswo":

Im Projekt Aha!
haben junge Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, Erfahrungen in einem Praktikum abseits der gewohnten Betreuungsstruktur zu sammeln und einen Wechsel vom „Hilfsbedürftigen zum Helfer“ kennenzulernen.
Freiwilligenzentrum von und für Menschen mit Behinderung:
Der Vereinmittenmang möchte insbesondere Menschen mit Behinderungen unterstützen, sich selbst für andere zu engagieren.

Im Projekt "Einkauf für Sie" engagieren sich Schülerinnen und Schüler der Paul-Kraemer-Förderschule in Frechen in einem Seniorenheim - Freundschaften zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung sind inbegriffen. Eine tolle Sache - hier (pdf - 433 KB) lesen Sie mehr.
www.paul-kraemer-schule.de

 
 
 
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