Für viele Unternehmen ist es selbstverständlich, sich freiwillig für eine gute Sache zu engagieren. Neben Geld- und Sachspenden geschieht dies zunehmend auch durch den tatkräftigen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebs.
„Corporate Volunteering“ lautet das Stichwort – und auch in vielen Lebenshilfen ist dies längst kein Fremdwort mehr: Firmenbelegschaften renovieren kostenlos Räume von Lebenshilfe-KiTas, organisieren an ihrem Freiwilligentag Ausflüge für Wohnheim-Bewohner oder erstellen "pro bono" eine neue Homepage für die örtliche Lebenshilfe.
Auch hier, in der Rubrik „Projekte des Monats“, werden mit dem
Giving-Back-Day der IT-Firma Cisco und dem
Engagementtag in Trier einige Projekte vorgestellt, in denen die Lebenshilfe und Menschen mit geistiger Behinderung vom Corporate Volunteering profitieren konnten.
Es geht jedoch auch anders herum!
Auch das freiwillige Engagement unserer Unternehmen – Werkstätten, Integrationsbetriebe – wird gebraucht, um eine Kultur der gegenseitigen Unterstützung in der Gemeinde oder im Stadtteil zu schaffen. Auch Beschäftigte mit geistiger Behinderung setzen als „Corporate Volunteers“ ihre beruflichen Fähigkeiten, ihre Energie und ihre Freude am Helfen ein, um andere gemeinnützige oder öffentliche Projekte in ihrer Umgebung voran zu bringen.
Bürgerschaftliches Engagement aus der Werkstatt? Die Westerwald-Werkstätten gGmbH der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen/Westerwald sind vorbildlich dabei. Ganz passend zu ihrem Motto…
Muss an dieser Brücke nicht etwas getan werden? fragten sich Beschäftigte der Westerwald-Werkstätten in Steckenstein. Genau – und seitdem pflegen sie ein Stück des Botanischen Wegs der Verbandsgemeinde Wissen.
Hier erfahren Sie alles über das Projekt .
Und hier sehen Sie seine Gesichter...