Frei.Raum.
 
Lebenshilfe im (und am) Kopf, Foto: Lebenshilfe NRW
Die Zahl der Läufer, die beim Firmenlauf (und mittlerweile auch beim 10-km-Lauf) des Karstadt-Marathons für die Lebenshilfe antreten, ist wirklich stattlich: Selbstverständlich können nicht alle so viele mobilisieren wie die Lebenshilfe Gelsenkirchen, die im Mai 2008 über 100 Leute an den Start brachte, doch insgesamt stellten die Lebenshilfen in Altenbeken und Dortmund, Gelsenkirchen und Herten, Köln und Minden, Netphen, Nettetal und Olpe und der Landesverband über 220 Läufer - mit und ohne Behinderung. „Ausgerüstet mit einem T-Shirt mit Lebenshilfe-Logo und dem aufgemalten Logo an verschiedenen Körperstellen“ so berichtet Nicole Neumann, „waren die Lebenshilfe-Läufer aus dem Feld der insgesamt 400 Teilnehmer gut herauszuerkennen. Es kam quasi alle Naselang die Lebenshilfe an den Zuschauern vorbei. Und klar: Auch unsere mitgereisten Zuschauer waren mit T-Shirt, Körperbemalung und zahlreichen Plakaten versehen!“
Unterstützung am Straßenrand, Foto: Lebenshilfe NRW
Der Karstadt-Marathon ist jedes Mal eine tolle Gelegenheit, mit Spaß und unbemüht auf die Lebenshilfe und ihre Arbeit aufmerksam zu machen: auf Menschen mit Behinderung, darauf, wie normal es ist, dass sie dabei sind, und wie dynamisch der Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung sein kann. „Ein bunt gemischter Haufen von sportbegeisterten Menschen setzt sich dann in Bewegung. Am schönsten ist es, die Hilfsbereitschaft und Kontaktfreudigkeit rund um den Lauf mitzuerleben. Besonders das Anfeuern durch die Zuschauer während der gesamten Strecke ist etwas Besonderes - egal, ob man 20 Minuten oder eine Stunde für die Strecke braucht. Das ist Teilhabe am öffentlichen Leben. Gemeinsam am Straßenrand zu stehen und die Läufer über die Strecke zu schreien. Sich gemeinsam über die 5 km zu quälen und sich schließlich gemeinsam zu freuen und zu jubeln.“
Lesen Sie hier weitere Details über die „Gemeinsamkeit“, den zentralen Faktor bei der Ausbildung der Marathonitis.
 
 
 
 

Berufsvorbereitendes Soziales Jahr bei der Lebenshilfe!
Eine Orientierung zwischen Schule, Ausbildung und Beruf

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