Frei.Zeit.
 
Verschwitzt und stolz, Foto: Lebenshilfe NRW
Wer ließ sich für 5 km Schweiß und Spaß gewinnen? Im Jahr 2008 waren von den 105 Läufern der Lebenshilfe Gelsenkirchen 75 ehrenamtlich dabei: Der Marathon ist ein wahres Freiwilligenprojekt! Da es ein Firmenlauf war, hatten die Organisationen zunächst (mit sanftem Druck) die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe angesprochen. Da gewann man zwar einige, doch viele wurden auch am Straßenrand gebraucht, als Begleitung für Zuschauerinnen und Zuschauer mit Behinderung. „Uns war schnell klar: Wir brauchen mehr Menschen!“ sagt Nicole Neumann im Nachhinein über die Planungen zur Teilnahme am Karstadt-Marathon. „Im nächsten Schritt wurden die Angehörigen unserer Bewohner gefragt - und eine kleine, aber engagierte Gruppe fand sich. Zeitgleich mobilisierten drei Mitarbeiter ihre Angehörigen und Freunde und warben auf Anhieb 12 Läufer. Dies war im Grunde der Startschuss zum inoffiziellen Wettbewerb ‚Wer gewinnt die meisten ehrenamtlichen Läufer?’ Eine tolle Idee war auch, unsere Kooperationspartner anzusprechen: Die Therapeutenpraxis unserer Kinder und Jugendlichen und unsere Kinderärzte waren sofort dabei!“ Aber auch Menschen aus Berufsgruppen, die überhaupt nichts mit dem sozialen Bereich, geschweige denn mit behinderten Menschen zu tun haben, machten schließlich mit: Das Marathon-Projekt hatte sich in Gelsenkirchen herumgesprochen, und schließlich gab es sogar eine Nachfrage nach Teilnahmemöglichkeiten.
Das Ziel ist schon nahe, Foto: Lebenshilfe NRW
Laufen - eine schöne Chance, die Lebenshilfe mit dem Rest der Welt zu verbinden.
Und Menschen mit und ohne Behinderung: am Straßenrand - aber auch auf der Laufstrecke. Von den über 220 Läufern der nordrhein-westfälischen Lebenshilfen waren etwa 80 behinderte Nutzerinnen und Nutzer der Wohnstätten und des Unterstützten Wohnens. Sie liefen im Tandem, d.h. sie wurden während des gesamten Laufs von einem Läufer „mit ohne“ Behinderung direkt begleitet. Kein Wunder, dass die meisten Zweier-Einheiten so eingespielt wirkten: Hinter vielen Tandems stecken gewachsene Partnerschaften; sie hatten wochen- oder sogar monatelang zusammen trainiert. In vielen Diensten der Lebenshilfe NRW finden mittlerweile sogar regelmäßige Lauftreffs u.a. zur Vorbereitung des Karstadt-Marathons statt.
Doch ein gemeinsamer Marathon hat noch weitere gravierende und langfristige Nebenwirkungen: Informieren Sie sich vorsorglich hier
 
 
 
 

Berufsvorbereitendes Soziales Jahr bei der Lebenshilfe!
Eine Orientierung zwischen Schule, Ausbildung und Beruf

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Achtung!
Marathon
gefährdet
Einsamkeit und Abgeschlossenheit!
 
 
 
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