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NETI und Co. - Engagement von Menschen mit geistiger Behinderung

Kennen Sie schon Netphen, die kleine Stadt in der Nähe von Siegen? Wenn sich die Crew des dortigen Lebenshilfe Centers* vorstellen soll, dann wird schon einmal Rilke zitiert:
Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister, und bauen dich, du hohes Mittelschiff. Und manchmal kommt ein ernster Hergereister, geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister und zeigt uns zitternd einen neuen Griff.

Doch es geht dort handfest zu. Schon seit einigen Jahren bietet das Lebenshilfe Center NETI, den Netphener Tisch an. Solche ehrenamtlich organisierten Tafeln für sozial Bedürftige gibt es in vielen Städten. Doch das Besondere in Netphen: Die meisten NETI-Macher sind Menschen mit geistiger Behinderung.

Alle fassen mit an bei NETI

Zweimal im Monat versorgen sie die Besucher mit Lebensmitteln und mit Kaffee und Kuchen. Lesen Sie, wie so ein Nachmittag bei NETI verläuft.
Und  hier, warum er sich für alle lohnt: Ein Einblick in die Motive der ehrenamtlichen Helfer, der Gäste und Begleiter.
Doch das ist noch nicht alles: NETI hat in Netphen viel in Bewegung gebracht...

 
 
 
 

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* Inzwischen ist das Lebenshilfe Center in die Siegener Innenstadt umgezogen.
Doch NETI bleibt, wo er verwurzelt ist: in Netphen.

Und noch etwas: Zur Lebensmittelausgabe NETI ist noch der "Mittagstisch" hinzugekommen: eine gesunde Mahlzeit für Menschen mit wenig Geld. Hier engagieren sich Menschen mit geistiger Behinderung des Lebenshilfe Centers und der Tagesstätte in der Wohnstätte Deuz. Der "Mittagstisch" findet jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ab 12 Uhr statt, also zeitlich direkt vor NETI, auch in der Georg-Heimann-Halle.

 
 
Am 22.05.2010 wurde im ZDF in der Sendung "Menschen - das Magazin" über das Projekt "Netphener Tisch" berichtet. Wenn Sie sich den Beitrag aus der ZDFmediathek ansehen möchten, klicken Sie bitte hier.
 
 
 
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