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Eine ganze Region goes crazy

Schon bei den ersten Planungssitzungen für Crazy Golf trafen sich sehr unterschiedliche Teilnehmer: Da diskutierte der Vertreter der Bewohner mit dem Professor von der Fachhochschule Hannover, der Unternehmensberater mit der Lehrerin der Heilerziehungspflegeschule, der Ortsvorsteher mit einer Ehrenamtlichen vom Stadtmarketing. Auf diese Weise flossen von Beginn an die unterschiedlichsten Interessen und Ideen in das Projekt ein, und es entstand (und entsteht weiterhin) ein dichtes Netzwerk von Menschen und Institutionen.
Modell für die Bahn der Firma Hoff Kaffeesysteme
Modell für die Bahn der Firma Hoff Kaffeesysteme
Dieses Netzwerk ist durchaus auch überregional - beteiligt sind u.a. die Universität Bochum oder der Behinderten Golf Club Deutschland -, in erster Linie aber schließt es Einrichtungen, Vereine, Firmen und Privatpersonen ein, die an der Entwicklung der Region und des Ortes interessiert sind.
Das Besondere ist dabei, dass jeder in das Projekt einbringen kann, was er kann und will. Es geht nicht nur um das Sponsoring herkömmlicher Art, sondern um kreative Unterstützung des Projektes. Die behinderten Mitarbeiter der Harz-Weser-Werkstätten führen notwendige Arbeiten im Außengelände durch, eine Firma spendet Werkzeuge, in einem anderen Unternehmen wird vielleicht ein Wettbewerb unter den Auszubildenden ausgeschrieben.
Kreative Klasse in der BBS II Osterode
"Kreative Klasse" an der Fachschule für Heilerziehungspflege Osterode

Die Forstverwaltung sorgt für Holz und die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Heilerziehungspflege an der BBS II in Osterode entwickeln verrückte, aber praktische Hilfsmittel. Firmen unterstützen das Projekt entweder mit Geldmitteln oder mit dem Bau eigener Bahnen, deren Gestaltung einen direkten Bezug zu der erstellenden Firma hat. Das Wirtschaftsgymnasium übernimmt das Marketing, ein Architekturbüro engagiert sich mit Planungsarbeiten und eventueller Bauantragsstellung, ortsansässige Vereine, die Jugendhilfe, die Pfadfinder oder die freiwillige Feuerwehr bieten ihre Arbeitsleistung, Bewohner der Wohnstätte beteiligen sich an Arbeitseinsätzen.

Das Ergebnis? Natürlich der Erfolg des Projekts, aber auch das gute Gefühl, dass es ein gemeinsamer Erfolg sein wird: Es werden viele Gäste kommen, die ihre Ideen und ihre Arbeit wiedererkennen!
Und vielleicht kommen sie sogar aus Japan oder Aserbaidschan... Lesen Sie hier weiter! 

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Eine Orientierung zwischen Schule, Ausbildung und Beruf

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