Motiv Frei.Raum.
 

Crazy Golf verbindet die Welt

Das ganze Crazy Golf-Projekt wird von dem Gedanken getragen, dass sich Menschen aus ganz verschiedenen gesellschaftlichen "Ecken" und Situationen zusammenfinden, gemeinsam ein Ziel verfolgen und dabei voneinander lernen und Spaß haben. Und das gilt auch für Menschen unterschiedlicher Nationalität! Schon zum zweiten Mal hatte der SCI (Service Civil International) in Bonn junge Leute aus aller Welt zu einem Internationalen Workcamp nach Riefensbeek-Kamschlacken geholt. Zusammen mit den Bewohnern der Wohnstätte Lange Wiese wurde kräftig an der Crazy Golf-Anlage gebaut - ein Erfahrungsbericht:
Die erste internationale Gruppe vor ihrem Werk
Die erste internationale Gruppe vor ihrem Werk
"Die ganze Welt in einem Haus

Wir sind ein internationales Team aus Korea, Aserbaidschan, Russland, der Ukraine, Tschechien und Deutschland. Wir sind nach Riefensbeek-Kamschlacken in das Wohnheim Lange Wiese gekommen, um dort an einem dreiwöchigen Workcamp teilzunehmen. Wir leben gemeinsam mit Menschen mit geistiger Behinderung.
Wir sind alle sehr verschieden, haben einen unterschiedlichen sprachlichen, kulturellen und sozialen Hintergrund, aber vielleicht hilft uns gerade das, die Bewohner des Hauses zu verstehen. Manchmal kann unser Körper mehr erzählen als unsere Worte…
Unsere Bekanntschaft mit den Menschen hier begann mit einer Party. Dort wurde feuriger und verrückter getanzt als in manchem Nachtclub. Das gemeinsame Tanzen hat das Eis gebrochen und den Weg für ein lockeres Zusammenleben und -arbeiten eröffnet.
Die zweite internationale Gruppe nach ihrem Werk
Die zweite internationale Gruppe nach ihrem Werk

Jeder Tag bringt für die Bewohner und uns neben alltäglichen Dingen auch Neues.
Wir essen zusammen, gehen spazieren, spielen, feiern Geburtstage und machen Ausflüge. Dabei genießen wir die Natur und helfen uns gegenseitig bei schwierigen Wanderwegen und rasanten Bobfahrten.
In der Woche arbeiten wir gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern des Hauses am „Crazy-Golf-Projekt“, das nächstes Jahr fertig gestellt werden soll.
Es ist mehr „crazy“ als Golf und wird behindertengerecht gebaut.
Wir sind sehr froh, Gäste und ein Teil dieses Haus sein zu dürfen und einen Beitrag zu diesem verrückten Golf-Projekt leisten zu können."

Anastasia Posdeewa aus Russland, Libuse Dohnalova und Tomas Dohmal aus Tschechien, Ga Young Lee aus Südkorea, Shahram Abdullayev und Maharram Rasulov aus Aserbaidschan, Anastasia Chuchman aus der Ukraine und Martina Lamprecht und Susanna Albrecht aus Deutschland


Engagement kehrt zu dem zurück, der sich engagiert: Was die Workcamp-Beteiligten hier so eindrücklich schildern, lässt sich auch insgesamt für den Osteroder "Kreis der Freunde" des Crazy Golf-Projekts sagen. Hier lesen Sie mehr darüber.  

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