Aktiv im Team
TAT - Trier aktiv im Team: So hieß das kräftige Motto des ersten Trierer Engagementtages 2008. Eine Projektgruppe unter dem Dach des Lokale Agenda 21 Trier e.V. hatte diesen "Social Day" geplant, um die Kooperation zwischen Trierer Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zu fördern. Schließlich waren über 300 Firmenbeschäftigte, Mitarbeiter und Nutzer von sozialen Einrichtungen am 7. März in Bewegung, um in den verschiedensten Eintages-Projekten gemeinsam anzupacken.
Unter ihnen auch die Lebenshilfe Trier! Seit langem schon plante sie eine Umgestaltung des Gartens, der sich zwischen ihrer "Villa Henn" mit Familienentlastendem Dienst und Tagesförderstätte und der Porta-Nigra-Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung befindet. Insbesondere eine Sitzgruppe aus Holz sollte her, um einmal Unterricht, Pause oder eine Geburtstagsfeier im Grünen machen zu können.
Auf dem Trierer Engagementtag fand die Lebenshilfe einen absolut passenden Partner für dieses Projekt: das Forstamt Trier-Quint.
Mit vorbearbeitetem Holz standen Forstmeister Peter Endres und fünf Auszubildende des Amts um 9 Uhr im Werkraum der Porta-Nigra-Schule. Dort krempelten die Schüler der Werkstufe schon die Ärmel auf: In kleinen Teams aus "Lebenshilflern" und "Forstämtlern" wurde das Holz noch geschliffen und zusammengebaut, Fragen und Antworten, Späne und Späße flogen umher.
Gegen Mittag stand die Sitzgruppe bereits an Ort und Stelle - da blieb noch Zeit für die Reparatur einer alten Bank und für die Arbeit an Nistkästen, die im Garten aufgehängt werden sollen.
"Mir hat es besonders gut gefallen, zusammen mit den Jungs vom Forstamt mehrere Vogelhäuschen zu bauen. So ein Projekt mit dem Forstamt müssen wir öfter mal machen," so formuliert es Franz-Josef Zeltinger, Schüler der Porta-Nigra-Schule.
Bei so viel Aktivität passte einiges auch nicht mehr in den Tag: Die Planung und der Bau von Sinnesobjekten für den Garten steht noch auf der Wunschliste der Lebenshilfe - eine gute Gelegenheit, den Kontakt zu den neuen Freunden aus dem Forstamt weiter zu pflegen!
Überhaupt wurden schon beim gemeinsamen Mittagessen Pläne für die Zukunft geschmiedet: Vielleicht können die Schüler einmal einen Praktikumstag im Forstamt absolvieren, vielleicht wäre der Bau von Stöcken für Wildbienen ein interessanter försterlicher Auftrag für die "Porta-Workers" der Schule...
Peter Endres jedenfalls betont, wie viel der Tag in der Porta-Nigra-Schule auch seinen Leuten gebracht hat: "Die Lebenshilfler sprechen von einem lehrreichen Arbeitstag, den sie durch uns hatten. Das Gleiche gilt aber auch umgekehrt: Wir konnten eine Menge neuer Erfahrungen sammeln, eine andere Lebenswelt kennenlernen und viele Gemeinsamkeiten entdecken. Diese Kooperation setzen wir gerne fort!"
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