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Wie haben Sie sich auf der Börse präsentiert - mussten Sie da etwas Besonderes "bringen"? Und hat es lang gedauert, bis Sie an den passenden Partner kamen?
"Wir haben unser Projekt auf einer Stellwand mit Collagen dargestellt. Für Interessenten hatten wir ein Handout vorbereitet. Für den Partner muss nachvollziehbar sein, welche Erwartungen er erfüllen soll. Gleichzeitig muss er sich angesprochen und eingeladen fühlen, sein Engagement genau hier einzubringen."
Wie ging es dann weiter; was gab es im Vorfeld des Engagementtages zu tun?
"Gut war, dass wir uns schon vorher mit den Helfern abgesprochen hatten und uns auch schon einmal mit ihnen getroffen hatten. In unserem Fall war das besonders wichtig, da im Garten ein passender Platz für die Sitzgruppe gefunden werden und noch ein Baum zurückgeschnitten werden musste - das kann man nicht alles an dem einen Tag machen. Aber auch für andere Projekte ist eine gute Vorbereitung im Vorhinein sicher hilfreich."
Und am Tag selbst...
"...war es eine Selbstverständlichkeit, dass wir für unsere Helfer gut gesorgt haben, mit Getränken, Kaffee, Suppe, Kuchen und Brötchen und einem Mittagessen. Schließlich läuft ja auch in den Pausen immer viel Interessantes...
Bestimmt gibt es eine Wiederholung des Trierer Engagementtages: Beteiligen Sie sich wieder?
"Mit Sicherheit. Wir haben noch so einige Pläne für Projekte, die man an einem Tag durchführen könnte, wenn man Partner hätte; z.B. die Sinnesobjekte im Garten, eine Fahrrad- und Rollerwerkstatt, eine Nähwerkstatt u.a. Und schließlich ist die Öffnung in die Gemeinde, der Kontakt zur Wirtschaftswelt, zu Mitarbeitern aus Behörden und Unternehmen, auch ein Wert an sich. Ich kann eine Teilnahme nur empfehlen!"
Und wenn es keinen Social Day in der Stadt gibt?
"Man kann ja auch einen anregen. Vielleicht brauchen Stadtverwaltung oder örtliche Freiwilligenagentur einfach Hinweise von den ansässigen Organisationen, dass Bedarf und Interesse an einem solchen Aktionstag vorhanden sind. In vielen Städten - und nicht nur in den ganz großen Metropolen - sind Social Days schon etabliert, wie z.B. in Wiesbaden oder Mainz und jetzt Trier. Vielleicht ist Ihre Stadt ja auch bald so weit!"
Kontakt: Doris Ramspeck, Lebenshilfe Trier, Tel. 0651/463972-25, Email: doris.ramspeck@lebenshilfe-trier.de
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